Berichte

Matchbericht Cup 30.08.2017
Die 1. Mannschaft ist bereits im Cup ausgeschieden
Axpo Aargaue Cup, 1. Runde: FC Turgi - FC Gontenschwil 1:0
Normalerweise gibt es nach einem Cup-Spiel keinen Matchbericht zu lesen. Die 1. Mannschaft des FC Turgi hat aber ein paar Zeilen zu diesem Cup-Fight verdient. Der Vertreter aus der 4. Liga gewinnt sensationell mit 1:0 Toren. Der FC Gontenschwil gratuliert dem FC Turgi zu diesem tollen Erfolg.

Das Spiel ist rasch zusammengefasst. Das Team um die Spielertrainer Bolliger/Zahnd spielten während 85 Minuten auf ein Tor, ohne jedoch zum Torerfolg zu kommen. Die zahlreichen Tormöglichkeiten blieben allesamt ungenutzt. Das Ballbesitzverhältnis war klar zu Gunsten der Gastmannschaft. Das Heimteam holte aus ihren Fähigkeiten das Optimum heraus. Sie standen sehr tief, verteidigten aufopferungsvoll und sträubten sich gegen einen Rückstand. Sie konzentrierten sich ausschliesslich auf ihre Defensivarbeit und machten es in diesem Bereich sehr gut.

Kurz vor Ende der Partie passierte etwas, womit an diesem Abend wohl niemand gerechnet hatte. Eine eigentlich harmlose Szene bescherte dem FC Turgi das entscheidende Tor. Torhüter Schaffner, der ansonsten fussballerisch sehr sicher agiert, wollte einen flachen Pass, der zu weit geriet, abfangen und sofort den nächsten Angriff lancieren. Sein Zuspiel auf seinen Mitspieler war jedoch ungenügend. Der Ball landete genau vor die Füsse von Turgi-Stürmer Süss, der den Ball direkt aus zirka 25 Metern ins hohe Eck des Tores spedierte. Das Persönliche an dieser Geschichte ist, dass eben jener Süss mit Schaffner in der gleichen Firma arbeitet. Des einen Freud, des anderen Leid. Gut möglich, dass Süss Schaffner noch lange daran erinnern wird.

Selbstverständlich ist Schaffner nur mitschuldig. Die Verantwortung dieser Niederlage übernimmt die ganze Mannschaft. Sie hätte mindestens eine dieser vielen Chancen nutzen müssen. Die 1. Mannschaft verliert erstmals seit dem 14. Mai 2017 wieder einmal ein Pflichtspiel. Diese Niederlage ist jedoch besonders bitter. Denn im Cup gibt es bekanntlich keine zweite Chance.